| 3. Februar 2010 |
Wir bringen die Apokalypse auf die Leipziger Buchmesse 2010
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Am Sonntag, den 21. März 2010 stellen wir dort unsere Anthologie vor.
Wir werden von 16.30 bis 17.30 Uhr auf der Fantasy Leseinsel zu finden sein, auf der wir aus unserer neuen Anthologie vortragen werden.
Außerdem wird meine Wenigkeit - der Tod - seinen Debut-Roman 'Fast tot' vorstellen.
Beides ist im Persimplex Verlag erschienen

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Dies ist die Geschichte von Felix und Veronica, getrieben von ihrer jeweilen Vorstellung von Liebe.
Es ist die Geschichte von Gregor und Maik, die inmitten des Chaos vergeblich versuchen, einen Rest Normalität zu bewahren.
Es ist die Geschichte von Wissenschaftlern, die am Ende ihres Wissens angelangt sind.
Es ist die Geschichte von Menschen, die versuchen zu überleben und an sich selber scheitern.
Es ist die Geschichte von Toten, die die Lebenden fressen.
Es ist eine der blutigsten Roadstories, die man sich vorstellen kann
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Fast tot
von Ralph Haselberger
Hardcover A5, 424 Seiten
ISBN: 978-3-942157-09-4
Preis 19,90 € (inkl. gestzl. MwSt) |
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Grauenhafte Träume plagen die Menschheit seit Anbeginn der Zeit und manchmal steckt mehr dahinter, als der faulige Kuss eines Albs.
Die visionäre Kraft besonders schrecklicher Träume trieb vier finstere Gestalten in einer düsteren Nacht zusammen. Einer Eingebung folgend, nannten sie sich fortan Die Apokalyptischen Schreiber. Seitdem widmet sich der Eine den kriegerischen Auseinandersetzungen, der Zweite den Visionen des Hungers, ein Dritter gibt sich den Krankheiten und Seuchen hin. Der Letzte betrachtet sich als Epilog all dessen.
Dabei hat jeder der Vier seinen eigenen Stil, der sich mitunter so sehr von dem der anderen unterscheidet, wie die Farben ihrer Gewänder. Eines jedoch haben sie gemeinsam: Sie haben sich alle dem gleichen apokalyptischen Genre verschrieben.
Manchmal so subtil, dass das Grauen erst in der folgenden Nacht an der Oberfläche des Bewusstseins kratzt, ein anderes Mal sehr direkt und aggressiv.
In diesem Buch erwartet den Leser eine Fülle von Albträumen - in Blut auf Papier gebannt. Aber sind es wirklich nur Träume, oder handelt es sich bei den Apokalyptischen Schriften um eine Dokumentation des Grauens?
Nehmt Euch in acht liebe Leser, denn die Antwort könnte Euch den Schlaf rauben.

In Blut geschrieben
Die Apokalyptischen Schreiber
Hardcover A5, 435 Seiten
ISBN: 978-3-942157-08-7
Preis 19,90 € (inkl. gestzl. MwSt) |
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| 19. Oktober 2009 |
Thomas Backus
Warum mir der Buchmessecon 2009 in sehr guter Erinnerung bleiben wird!
Irgendwie ist es doch immer das Gleiche - oberflächlich betrachtet, vielleicht. Es gibt viele gute Lesungen, und es gibt viele Gleichgesinnte, mit denen man quatscht und quatscht und quatscht, sodass man die meisten Lesungen, die man besuchen wollte leider verpasst.
Der diesjährige Con begann allerdings mit einer Überraschung: Beim Einchecken erfuhren wir, dass wir nun einen Tisch bekommen hatten – die Bestätigungsmail hatten wir nämlich nicht erhalten. Da passte es ganz gut, dass uns der Persimplex-Verlag die Anthologie ‚Von einigen, die auszogen, das Gruseln zu lehren‘ in mehrfacher Ausführung mitgeschickt hatte. Eine schmuckes Hardcoverbuch mit 50 Horror-Geschichten, von denen allein acht aus der blutigen Feder der Apokalyptischen Schreiber stammen.
Da wir trotz unserer unglaublich grausamen Geschichten eigentlich ganz nette Kerle sind, teilten wir uns unseren Tisch mit dem Torsten Low Verlag, der die druckfrische Cthuloide Anthologie Metamorphosen – Auf H.P. Lovecrafts Spuren der Geschichtenweber präsentierte. Das Ding ging weg wie warme Semmeln, und da ich dort ebenfalls mit einer Geschichte vertreten war, durfte ich auch fleißig signieren! Apropos signieren, es gibt da zwei aufregende Ereignisse, von denen ich unbedingt erzählen muss – das mache ich aber später ...
Erst einmal zu den Lesungen. Ich selber besuchte nur drei davon, wobei die der Apokalyptischen Schreiber vielleicht nicht ganz dazugezählt werden darf. Dort las ich mit meinen Marburger Schreiberkollegen nämlich selbst.
Leider war unsere Apokalyptische Anthologie ‚In Blut geschrieben‘ noch nicht erschienen, aber wir hatten die Ehre und das Vergnügen, schon einmal Ausschnitte daraus zu präsentieren.
Eine unserer Stärken ist unsere Vielfalt. Wir haben nicht nur verschiedenfarbige Kutten, wir haben auch einen unterschiedlichen Schreibstil. Den präsentierten wir, indem wir eine Geschichte vortrugen, die stets den selben Anfang und das selbe Ende hatte – nur der Zwischenraum wurde auf äußerst unterschiedliche Weise gefüllt.
Bei Volker „Pestilenz“ Ilse hieß die Zuggeschichte Vererbung, bei Ralph „Tod“ Haselberger Phantomschmerzen und bei mir Hunger-Gus Das Stahlmonster.
Unser geliebter Kleinkrieg musste leider anderswo Unruhe stiften und konnte seine Variante der Geschichte nicht vortragen, aufgrund der Überlänge von Hazys Teil hätte er dazu allerdings auch keine Zeit gehabt ...
Für die, welche die Lesung verpasst haben: In Blut geschrieben wird im März im Persimplex-Verlag erscheinen.
Ein ganz anderes Thema schnitt Simone Edelberg an. Auch Zombies brauchen Liebe, heißt ihre gewagte These. Die blutigen Details ihrer Geschichten jagten allen Zuhörern einen Schrecken nach dem anderen in die Glieder. Allen Zuhörern? Nein, es gab da einen dicken Metzger in der ersten Reihe (wer die subtile Anspielung nicht verstanden hat: Ich meine mich), dem schien sogar das Wasser im Mund zusammenzulaufen. Wobei sich nun die Frage stellt, sind diese Geschichten grausig, oder appetitanregend? Das lässt sich nachlesen - das Buch zu den Geschichten wird in Kürze im Wortkussverlag erscheinen!
Meine dritte Lesung war die des Arcanum Fantasy Verlags, welcher die Anthologie ‚Von Dolch und Stundenglas‘ und Dave T. Morgans Roman ‚Der Schrei des Feuervogels‘ vorstellte. In der Anthologie war ich sogar selbst vertreten ... aber ich habe mich nicht zu erkennen gegeben, hihi, war sozusagen Inkognito da. Obwohl mich der Herausgeber Felix Woitkowski und der Verleger Jens Salzmann sehr wohl erkannten. Aber das war okay, denn wir unterhielten uns sehr angeregt, wobei Herr Salzmann des Öfteren einfließen ließ, dass gewisse garstige Zwerge doch langsam mal in Richtung Arcanum Fantasy Verlag marschieren sollten.
Werden sie wohl auch, irgendwann, erst muss ich noch ein wenig in Blut schreiben, wobei sich das Rote Kreuz auch schon wegen ausbleibender Blutspenden beschwert hat ... man kann es einfach nicht jedem Recht machen, auch wenn man sich theoretisch sehr wohl zerteilen könnte!
Das triff leider auch für die vielen interessanten, informativen, amüsanten und erbauenden Plaudereien zu. Ich wollte z.B. ein Buch holen, über das ich mich mit Andrea Tillmanns unterhalten hatte, und blieb an Jens Salzmann kleben. So ging es ständig. Ich hatte viel zu wenig Zeit für Markus K. Korb, Charlotte Engmann, Christel Scheja, Uwe Zellner, Thomas König, Anke und Wolfgang Brandt, Alfred Wallon, Torsten Scheib, Jörg Olbrich, Wolfgang Kratz, Hermann Schladt (und leider viele andere auch!) ... immerhin hatte ich noch Zeit, Ulrike Stegemann, Petra Hartmann, Ernst Wurdack und den hochverehrten Shadowman (den größten Jäger und Sammler auf Gottes Erde) zu vermissen.
Für andere habe ich mir mehr Zeit genommen. So beging Nina Horvath den Fehler im Horror-Forum zu erwähnen, dass sie gerne signiere, und sogar schon mal auf nackter Haut unterschrieben habe. Nun ist Nina nicht nur sehr talentiert, sondern auch äußerst süß, sodass sich in meinem kranken Hirn eine deutliche Vorstellung von signierter nackter Haut manifestierte – mein Hintern war ihr aber zu steil, sie begnügte sich also, auf meinen Arm zu schreiben. Noch während ich diese Zeilen tippe, habe ich ihre Unterschrift sehr gut im Blick. Nein, ich habe mich sehr wohl gewaschen, aber um die Signatur herum, hähä.
Ich zeigte dann diese Unterschrift auch jedem, der sie sehen wollte, sowie allen anderen auch. Unter anderem Jennifer Schreiner, die ja leider keine Vampirschlampe mehr, aber glücklicherweise immer noch Erotikautorin ist. Sie ließ es sich nicht nehmen, meinen blanken Hintern mit ihrer Unterschrift zu verschönern. Da ich selbst das Kunstwerk nicht betrachten konnte, erbarmte sich Markus K. Korb und fotografierte es. Das Bild muss ich Euch leider vorenthalten, denn ich hörte Worte wie ganz schön haarig und bestimmt ein Werwolf.
Aber Ninas Werk dürft ihr gerne bewundern ...
Tja, wie ihr sehr, war dies für mich ein denkwürdiger Con (es denke mal, dass es einige gibt, denen ein haariger Werwolfhintern nicht mehr aus dem Kopf geht, hihi). Ich freue mich schon auf das nächste Jahr! Wir sehen uns! Ahouuuuuuuuuuuuu!
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